Norwegen 2016

Im Jahre 2016 stand natürlich wieder eine Norwegenreise an, diesmal mit einem weiteren Womo und unseren Freunden Renate und Hans.

Unsere Bilder-Galerie

(Klick/Link zu den jeweiligen Tagen – ein Klick ins Bild vergrößert es)


1. Anreise bis Hirtshals – Kristiansand – 1.110 km – 13:20 h
2. Kristiansand – Haugsjasundet – 107 km – 2 h
3. Entlang des Nisser-Sees nach Kviteseid – 67 km – 1:30 h
4. Eidsborg (Stabkirche/Museum) – Dalen – Amot – 73 km – 1:50 h
5. Heukeligrend (Gebirge) – Odda – Eidfjord – 215 km – 4:15 h
6./7.Hardangerbrücke – Berg-Etappe zum Sognefjord – 129 km – 2:30 h – Ruhetag
8. Am Sognefjord – Luster – 87 km – 1:50 h
9. Sognefjellet–Jotunheimen-Nationalpark (Gebirge)–Lom (Stabkirche)–95 km – 2:15 h
10./11. Ottatal – oberes Gudbransdal – 64 und 100 km – 1:15/1:50 h
12. Wendepunkt der Reise – Ringebu (Stabkirche) – 64 km – 1:10 h
13./14.Lillehammer am Mjosa-See – 53 km – 1 h – Ruhetag
15. Hamar (Olympia-Halle) – 93 km – 1:30 h
16./17. Eidsvoll – Storsjoen-See – 77 km – 1:15 h – Ruhe- und Wäschetag
18. Elverum (Museum) – Trysil – 155 km – 2:20 h
19. Zum Siljan-See – Mora – 170 km – 3 h
20./21. Rattvik am Siljansee – 42 km – 0:50 h – Ruhetag
22. Falun (Bergwerk) – Örebro – Riddarhyttan – 183 km – 2:50 h
23. Zum Göta-Kanal: Motala – Berg (Schleusen) – 219 km – 3:10 h
24. Ins Smaland: Linköping – Jönköping – Växjö – 281 km – 3:50 h
25. Auf zu IKEA: Älmshult – Möckelnsee – 78 km – 1:30 h
26./27. Südwärts: Helsingborg – Dänemark – Falster – Marielyst – 341 km – 4:50 h – Ruhetag
28. Fähre nach Rostock – Potsdam – 300 km – 5:10 h


1. Tag: Anreise nach Hirtshals/Dänemark – Fähre nach Kristiansand

Nach einem wunderschönen Familienfest am Samstag fuhren wir am nächsten Tag die 1.480 km mit einem kurzen Zwischenstop bei unseren mitreisenden Freunden nach Hirtshals in einer reinen Fahrzeit von ca. 19 Stunden.
Die Autobahnen durch Deutschland und Dänemark waren erstaunlich störungsfrei, trotz des Montags.
Drei Stunden vor Abfahrt der Fjordline express waren wir am Hafen. Die mitternächtliche Überfahrt in zwei Stunden nach Kristiansand war problemlos. Um drei Uhr früh lagen wir dann nach 36 Stunden in Hamre – in Flugplatznähe in den Betten.

 

2. Tag: Kristiansand – Haugsjasundet – 107 km

Die wegen ihrer abwechslungsreichen Landschaftsformen auch als ‚Norwegen en miniature‘ bekannte Region Telemark südlich der Hochebene Hardangervidda soll unser erstes Ziel sein.

Immer entlang der R41 Richtung Telemark ging es über Amli zum ersten Campingplatz nach Haugsjasundet. Ein schmaler Fluß, der zuweilen Fjordähnlich wurde, begleitete uns die ganze Zeit und bot an einem ersten Stop schöne Fotomotive.
Da wir doch noch etwas übernächtig waren, konnten wir am Nachmittag schön relaxen und ein erstes Bad im begleitenden Fluß nehmen.

 

3. Tag: Entlang des Nisser-Sees nach Kviteseid – 67 km

Wie schon am Vortag führte die Route entlang eines Sees, der viele schöne Fotomotive bot. Da wir alle ja mit diversen Kameras ausgerüstet sind, gab es einige Foto-Stops.

Wir überquerten den Telemark-Kanal, der ja von der Ostküste Norwegens bis tief ins Landesinnere nach Dalen führt. – Leider sahen wir keine Schiffe oder Schleusen.
Auf dem Natur-Stellplatz bei Kviteseid gab es abends erstmals Köttbuller – köstlich; und wieder ein Bad im See.

 

4. Tag: nach Dalen und Amot – 73 km

Wir verlassen die R41, die uns bisher von Kristiansand begleitet hat, fahren nur kurz auf der E134, um nach wenigen Kilometern gleich wieder auf eine schmale Paß-Straße bis über 750 m Höhe zu kommen.
Die Stabkirche von Eidsborg ist unser nächstes Ziel. Sie wurde um 1250 errichtet und dient immer noch als Gotteshaus. Wir haben eine Privatführung durch die sehr ursprüngliche Kirche bekommen, die wenig von Touristen besucht wird, weil sie eben nicht auf der Haupt-Touri-Route liegt. Daneben informiert das Vest Telemark Museum mit schönen alten Gehöften über die Handwerkstraditionen und die Rosenmalerei.
Grimmig war dann der „Abstieg“ zum Ende des Telemark-Kanals in Dalen – 500 Höhenmeter auf 5 km – eine tolle Serpentinenstraße wie bei uns in den Bergen.
Der nächste Stellplatz war dann in Amot, wo wir wieder auf die E134 zurückkehrten.

5. Tag: Übers Gebirg nach Odda und Eidfjord – 215 km

Am Südrand der Hardangervidda geht’s erstmal die E134 entlang auf 1.000 Meter Höhe ins Ski- und Wandergebiet von Haukeligrend. Immer wieder wechselt die Landschaft: mal Tessin und Allgäu, dann wieder Salzkammergut und Tundra – ganz nach Belieben.

Odda am Beginn des langgezogenen Sorfjorden war zunächst als nächstes Ziel ausgewählt, doch wir sind so gut drauf, dass wir beschließen, über die R13 nach Eidfjord weiterzufahren. Diesen Platz kannten wir von der letztjährigen Hardanger-Tour.
Dort ergatterten wir gerade noch zwei passende Plätze. Eine französische Jugendgruppe mit 30 Zelten waren die Nachbarn.
Ein abendlicher Regenguß machte eine geplante Exkursion zunichte.

 

6. Tag: Nochmals eine „Berg-Etappe“ zum Sognefjord – 129 km

Nachdem das Womo „Manni“ unserer Freunde (schon ein betagteres Modell) sich bisher so gut geschlagen hat, trauen wir ihm eine weitere Berg-Etappe zu (die Tour-de-france hat heute ihren letzten Tag).
Zunächst ging’s über die neue Hardanger-Brücke nach Voss, einem hübschen Städtchen, wo wir erste Himbeeren kauften und die Geldbestände auffüllen konnten.

Dann geht’s weiter die R13, vorbei am Tvinnefoss (Wasserfall) hinauf zum 986 m hohen Vikafjell-Pass. Malerisch die Serpentinen auf beiden Seiten! Und dann der Blick von oben auf den Sognefjord. Wenige Kilometer nach Vik lag dann unser Campingplatz in Djuvik, direkt am Ufer des längsten Fjords in Norwegen.
Bei geschätzten 19° Wassertemperatur gab’s ein erfrischendes Bad.

Wir beschließen, hier morgen einen Ruhetag einzulegen.

7. Tag: Ruhetag am Sognefjord

Der Sonntag war ein herrlicher Ruhetag auf dem Platz, den wir mit Wandern, Baden, Fotos machen und einfach Ausruhen verbrachten.
8. Tag: Am Sognefjord – nach Luster – 87 km

Mit der Fähre geht’s weiter von Vangsnes nach Hella (110 NKR – Überfahrt 20 Min) auf die R55 zum Hauptort Sogndalsfjora.

Dort bekommt „Manni“ eine große Ration neues Motoröl, damit er die größte Bergstrecke unserer Tour mit Bravour schafft.

Immer wieder zeigen sich schöne Ausblicke auf den Sognefjord. Wir fahren zum letzten Seitenarm des Fjords nach Luster. Dort ist wieder ein naturnaher Campingplatz neben einer guten Bakkeri mit feinen Zimt-Schnecken. Die Badetemperatur von 16° schreckt nicht, wenigstens kurz unterzutauchen.
Die Steinkirche von 1150 mit vielen Malereien hat es uns angetan.

 

9. Tag: SognefjelletLom – 95 km

Bei trüben Nieselregen brechen wir auf, die Berge sind verhüllt. Diesmal geht es bis über 1.400 m hinauf. Doch die befürchtete „Waschküche“ bleibt aus; oberhalb der Regenwolken scheint zwar keine Sonne, doch wir können die Gletscher der höchsten und größten Gebirgsregion Nordeuropas mit ihren gewaltigen Wasserläufen sehen.

Der Jotunheimen-Nationalpark ist das besterschlossenste Wandergebiet Skandinaviens. Wir durchqueren es auf der R55 und kommen zum Hauptort Lom auf 350 m Höhe mit seiner Stabkirche und den malerischen Gebirgshäusern.
Gegen Abend wieder Sonnenschein.

 

10./11. Tag: Lom – Ottatal – oberes Gudbransdal – 64 km und 100 km

Dunkle Wolken mit immer wieder einem kurzen Regenschauer säumen unseren Weg durchs Ottatal auf unserer R55 nach Otta, wo wir zwei Nächte bleiben werden, um das obere Gudbrandsdal zu erkunden. Wir campen direkt am Fluß, einem breiten reißenden Wasser.
Beim Mittagessen überflutete ein Platzregen den Campingplatz – Manni und Fedor bekamen nasse Füße. Deshalb wechselten wir auch am nächsten Tag den Stellplatz. Entsprechend frisch wird es nächtens.
Am Abend eine fröhliche Singrunde mit der Mundorgel und Fedors Ukulele.

Durch Otta führt die E 6 von Oslo nach Trondheim. Wir folgen ihr am nächsten Tag nach Dombas. Das obere Gudbrandsdal weist keine Besonderheiten auf. Es wird nördlich von Otta enger und wilder, um sich dann bei Dovre zu teilen.
Gern wären wir ein Stück auf dem alten Königsweg nach Trondheim zum Nidarosdom „gepilgert“. Früher galt dieser Abschnitt durchs Tal als einer der gefährlichsten Etappen des gesamten Pilgerwegs.

 

12. Tag: Otta – Ringebu – 64 km

Auf der stark befahrenen E 6 Richtung Lillehammer geht es nun südwärts; wir haben den Wendepunkt unserer Reise erreicht.
Als nächstes Ziel besuchen wir die Stabkirche von Ringebu. Das Tal präsentiert sich als eine Landschaft, die an den deutschen Schwarzwald errinnert.
Die etwas auf einer Anhöhe gelegene zweitgrößte Stabkirche gehört zu den ältesten Norwegens.
Wir müssen warten, bis eine Beerdigung durchgeführt wurde, die Kirche ist immer noch im Gebrauch und kein Museum.

Morgen wollen wir das Wochenende in Lillehammer verbringen.

Fotografen in Action – Zum Vergrößern ins Bild klicken!

13./14. Tag: Lillehammer – 53 km

Wir durchfahren den „Eingang zum Gudbrandsdal“ und erreichen auf der Schnellstraße E6 Lillehammer, die Olympiastadt von 1994.
Hier liegt das Nordende des Mjosa-Sees, dem größten Binnensee des Landes.
Die olympische Sprungschanze thront über dem Ort, der sich seinen kleinstädtischen Charakter durch die Spiele nicht hat nehmen lassen.

Fedor erinnert sich, dass er 1972 mit dem CVJM schon mal hier gewesen ist.
Das Wolkenspiel mit Wechsel aus Sonne und kurzen Regenschauern begleitet uns auch am Sonntag, unserem Ruhetag hier.

 

15. Tag. Hamar – letzter gemeinsamer Campingplatz – 93 km

Dem Mjosa-See südlich folgend erreichen wir Hamar, die größte Stadt Norwegens, die nicht am Meer liegt (rd. 31.000 Einwohner).
Wir wollen die einem umgestülpten Wikingerschiff nachempfundene Olympiahalle sehen. Sie war bis vor kurzem die größte Sporthalle der Welt. 1994 fanden dort der Eisschnelllauf statt.
Nur 30 km südwärts an einem Seitenausläufer des Mjosa finden wir einen romantischen Campingplatz, direkt am Wasser. Eine Wassertemperatur von 18 oder 19° lädt um Bade ein. Am letzten gemeinsamen Abend gibt’s nochmals Kjöttbullar und eine Singerunde am Wasser.

Nun werden sich unsere Wege trennen: während unsere Freunde mit „Manni“ wieder über Kristiansand heimwärts streben, bleiben wir noch im Lande und erkunden die Sehenswürdigkeiten, die uns noch unbekannt sind.
PS: „Manni“ ist mittlerweile nch einer kleinen Unpäßlichkeit (gerissener Keilriemen in Dänemark) wieder gut zuhause angekommen.

 

16./17. Tag: Eidsvoll – Songnabben/Storsjoen – 77 km

Noch gemeinsam ein Stück der E 6 südwärts, dann bleiben wir kurz in Eidsvoll, wo sich die Norweger 1814 ihre Verfassung gegeben haben. Bis zur Selbständigkeit dauerte es dann fast noch 100 Jahre (ein bißchen Geschichte muss schon sein – meinem Historiker-Sohn zuliebe!)
30 km östlich von Eidsvoll campen wir am Storsjoen-See und legen dort auch einen Waschtag ein.

 

18. Tag: Elverum – Trysil (schwedische Grenze) – 155 km

Der Besuch des Norwegischen Holzmuseums in Elverum zeigt uns die Geschichte des Holzes.
Im Coop erfolgt der letzte Großeinkauf von norwegischen Lebensmittell.
Über die Glama – dem längsten Fluß Norwegens geht’s weiter auf der R25 in die Grenzregion nach Trysil. Dort ist ein Anglerparadies (wir vermuten nach Lachsen) und im Winter ein Ski-Eldorado.
Leider bleibt der Himmel regnerisch bedeckt.

 

19. Tag: zum Siljan-See nach Mora – 170 km

Schon auf der Hinfahrt nach Trysil und jetzt auf der Weiterfahrt über die schwedische Grenze erleben wir endlos lange Straßen (teilweise auch Makadam/Schotter) durch die Waldregionen; immer schön bergauf bergab. Immer wieder kommen kurze Schauer.
Wie immer sind wir gegen Mittag am neuen Ort: Mora, dem Hauptort am Siljansee.
Dort finden wir auf einem schwedischen Groß-Camping-Platz unsere Bleibe.

Nun wird Kassensturz gemacht und die schwedischen Kronen herausgekramt. Zu unserem Leidwesen müssen wir feststellen, dass die Geldscheine vom vergangenen Jahr nicht mehr gültig sind. Keine Bank in Mora ist bereit, sie in neue und gültige Scheine umzutauschen. Wir sind etwas von dieser rigiden Geldpolitik überrascht und leicht angesäuert.
Mögen uns die Schweden nicht mehr?

 

20./21. Tag: Rättvik am Siljansee mit Ruhetag – 42 km
Nur ein kurzes Stück auf der Rv.70 ans andere Ende des Siljansees. Direkt am Strand der schöne Platz in Rättvik.
Unser Reiseführer schreibt: in kaum einem anderen Ort Schwedens stößt man auf so viele Stereotypen wie in Rättvik.

Das können wir nur bestätigen. Leider haben wir bei unserer Ankunft einen gewaltigen Platzregen, der die Fahrstraße unter Wasser setzt. So suchen wir uns einen „trockenen“ Platz und genießen am Sonntag den Ruhetag im Gottesdienst am Ort.
Das Baden ist nicht erlaubt. Anfang August wurde eine Koli-Bakterien-Konzentration gemessen, die das Baden an diesem Strandabschnitt verbietet.
Großartig das Wechselspiel der Wolken über dem See – doch sind immer wieder Regengüsse dabei.

 

22. Tag: Rättvik – Falun – Richtung Örebro – 183 km

Am Montagmorgen können wir in der Sparebanken unsere alten Geldscheine in gültige umtauschen und weiter geht’s auf der Rv.69 zunächst in die Bergwerks-Stadt Falun. Das im 15. und 16. Jahrhundert (und früher) dort gewonnene Kupfer und andere Mineralien hat die Stadt und Schweden reich gemacht.
Wir steigen in die Tiefe der bis vor wenigen Jahrzehnten noch tätigen Grube bei 5° – sehr lohnenswert dieses sein 2001 bestehende UNESCO-Weltkulturerbe.

Über die Rv.69 und 68 fahren wir dann Richtung Örebro und finden wieder einen idyllischen Wald-Camping am See bei Riddarhyttan. Bei einer gemessenen Badetemperatur von 21° zieht es Fedor förmlich ins Wasser – herrlich!

 

23. Tag: Zum Göta-Kanal – 219 km

Örebro lassen wir diesmal links liegen und fahren auf der Rv.50 in Richtung Väternsee. Wir sind auf uns bekanntem Terrain.
In Motala machen wir mittags Rast und beschließen, ans andere Kanalende bei Berg zu fahren. Dort wollen wir die beeindruckenden Schleusen-Treppe bestaunen und finden dort auch gleich einen Stellplatz.
Leider weht seit zwei Tagen ein starker Südwest-Wind, der unangenehm ist und das Baden einem verleidet.

 

24. Tag: Ins Smaland

Das nahegelegene Linköping mit seiner Domkirche wird am Vormittag besichtigt. Dann geht’s weiter auf der E4 Richtung Jönköping, da wir ja die Orte am Väternsee schon alle kennen.

Astrid Lindgrens Smaland wollen wir noch erkunden und bleiben in Växjö eine Nacht. Durch den wolkenverhangenen Himmel ist die gefühlte Temperatur beim nicht nachlassenden Wind noch kälter.
Fedors Badehose kann wohl für den Rest der Reise eingepackt werden.

 

25. Tag: Auf zu Ikea – 78 km

Bei Nieselregen besuchen wir zunächst die Domkirche von Växjö mit dem ansprechenden Altar aus Glas. Die Schweden haben es schon immer verstanden, die Tradition mit der Moderne zu verknüpfen.
Nun wollen wir am ältesten Kaufhaus von IKEA in Älmhult dem Geist des Gründers Ingvar Kamprad nachspüren. Fedor schenkt sich dazu das Buch „Die Geschichte“ und hat für die nächsten Tage genügend Lesestoff.

Auf dem FamilienCamp am Möckelsee nochmals gebadet – gefühlte Aschitemperatur von 18°.

 

26./27. Tag: Auf der E 4 südwärts – 341 km

Unsere längste Etappe in Schweden führt uns durch eine Straßensperrung zunächst auf abenteuerliche Waldwege, die das Navi kurzerhand für Fahrstraßen erklärt.
Hier steckenzubleiben hätte vielleicht die Möglichkeit erhöht, einen Elch zu Gesicht zu bekommen. Doch die Stoßgebete wurden erhört und wir kamen heil aus diesem Schlamassel heraus und brausten dann auf der E4 Richtung Helsingborg, wo mir mittags um 12 Uhr die Fähre bekamen.

Nun wollten wir auf der dänischen Insel Falster den Badeort Marielyst aufsuchen, wo wir vor fast 30 Jahren mit der Großfamilie unseren ersten Badeurlaub verbrachten. Auf einem schnuckeligen Campingplatz in Dünennähe finden wir Zuflucht vor den grau verhangenen Regenwolken.
Wir beschließen, hier einen weiteren Ruhetag einzulegen, um mit dem Radl die Gegend zu erkunden.

Unsere Fähre geht am Sonntag um 13 Uhr von Gedser nach Rostock. Wir wollen dann gleich durchfahren nach Potsdam, wo uns die junge Familie erwartet.

Damit endet vorerst die Berichterstattung. Ausgewählte Fotos werden in einer Galerie eingestellt, wenn wir wieder zuhause sind.
Freut euch, es sind schöne Bilder dabei!

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